Projekte und Themenfelder

Projekte und themenbezogene Projektgruppen
Wenn es um Stadtentwicklung geht, spielen viele unterschiedliche, teilweise auch miteinander konkurrierende, Aspekte eine Rolle. In der Bevölkerung gibt es zum Teil weit auseinanderliegende Vorstellungen davon, was vorrangig in Angriff zu nehmen wäre, um zu einer zukunftsfähigen Entwicklung unserer Stadt Annweiler zu kommen.

Dabei spielen naturgemäss auch unterschiedliche, aber jeweils durchaus legitime, Interessen eine Rolle. Und es kommt hinzu, dass die Zielgruppen, die Interesse an der Stadtentwicklung haben, keineswegs homogen sind.

Unsere Gästeführer beispielsweise haben es vorwiegend mit Touristen zu tun, die an der Geschichte von Annweiler interessiert sind. Sie sehen daher unsere Stadt mit ihren schönen – aber auch mit weniger schönen Seiten – mit anderen Augen als diejenigen Besucher, die in unsere Region zum Wandern und zur Erholung gekommen sind.

Auch die Annweilerer selbst haben naturgemäss sehr vielfältige Erwartungen an ihre Stadt.

Die einen legen besonderen Wert auf fussläufige Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt, für andere ist die bestehende Parkplatz-Situation ein Ärgernis, das dringen geändert werden sollte. Und wieder andere vermissen ein gewisses „Wohlfühl-Ambiente“ in ihrem Annweiler, womit dann die Gastro-Szene in den Mittelpunkt der Betrachtungen rückt, sowie die Feste und Veranstaltungen.

Dreh- und Angelpunkt für alles, was zum Thema Stadtentwicklung gehört, ist allerdings die städtebauliche Entwicklung.

Die Ratsgremien mit ihren Verwaltungen setzten hier die Rahmenbedingungen.

Diese sind so, wie sie sind. Sie können aber auch geändert werden. Oder müssen vielleicht sogar geändert werden, damit sich die Stadt zukunftsfest entwickeln kann. Nicht alles ist in diesem Umfeld gesetzlich, verordnungsrechtlich und finanzpolitisch zementiert. Die beteiligten Personen in den Ratsgremien und in der Verwaltung haben einen gewissen Gestaltungs- bzw. Ermessensspielraum.
Den können sie nutzen – oder eben halt nicht.

Und dieser Komplex wiederum beeinflusst direkt die Investitions- und Innovations-Bereitschaft der Immobilien-Eigentümer und deren Mieter. Ob die gesellschaftliche Atmosphäre, die Stimmung, in Annweiler günstig ist für eine positive städtebauliche Entwicklung, hängt sehr damit zusammen, wie die kommunalpolitisch Verantwortlichen und ihr nachgeordnetes Verwaltungs-Personal zu den Entwicklungserfordernissen ihrer Stadt stehen.

Über all dies ist sich der Verein Zukunft Annweiler e.V. im Klaren. Und damit auch im Bewusstsein, zwar durch Gedankenaustausch und Diskussion Impulse geben zu können, die zu konkreten Projekten führen.
Nur in  vergleichsweise wenigen Situationen wird man aber diese Projekte auch selbständig realisieren können.
In der Regel wird das Ergebnis an die zuständigen und verantwortlichen Gremien der Stadt und der Verbandsgemeinde Annweiler zu übergeben sein. Nur dort können dann die abschliessenden Beratungen und Beschlussfassungen erfolgen.

>>> Was meinen Sie dazu?

Vor diesem Hintergrund wird die Arbeit des Vereins zur Förderung der Stadtentwicklung in drei Œ Themenfelder (T1 bis T3) organisiert.
T1 Leerstands-/Wirtschaftsflächenmanagement, städtebauliche Gestaltung
T2 Innenstadtentwicklung + Tourismus:
Annweiler als Erlebnisort mit Willkommenskultur

T3 Der Image-Aspekt „Feste und Veranstaltungen“.

Diesen Themenfeldern sind jeweils  themenbezogene Projektgruppen (PG) zugeordnet, die in einem engeren Zusammenhang stehen. Aus diesen Projektgruppen ergeben sich durch Diskussion und vertieften Gedankenaustausch konkrete Ž Projekte (P)
Diese definierten Projekte werden in einer Projekt-Liste erfasst und ihre Realisierungs-Fortschritte dokumentiert. Damit sind die Projekte und ihre Realisierungen der Masstab, an dem sich ablesen lassen sollte, inwieweit es gelingt, positive und nachhaltige Impulse für eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt zu geben.

Projekte brauchen Projektleiter und Projektmitarbeiter.
Jeder, der mitarbeiten will, ist willkommen. Zuruf oder eMail genügt.

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