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15. Mai 2015

Eine Ad-hoc-Gruppe von Annweiler Bürgern hat sich spontan unter dem Motto „liebenswertes Annweiler“ zusammengefunden  mit dem Ziel, einen Beitrag zur Stadtentwicklung in Annweiler zu liefern.
Leitmotiv ist dabei: „was können wir für unsere Stadt tun
und nicht: „was kann die Stadt für uns tun“.

Man trifft sich in wechselnder Zusammensetzung (wer gerade Zeit dafür hat), um Gedanken darüber auszutauschen, wie unser Annweiler noch schöner werden kann. Jeder Bürger/jede Bürgerin ist willkommen, sich meinungsbildend einzubringen. Und zwar unabhängig von Beruf oder Funktion. Und unabhängig von parteipolitischen Präferenzen.

Bei dem jetzt in Gang gekommenen Meinungsaustausch geht es um die künftige Entwicklung von Annweiler. Möglichst ohne gedanklichen Rückgriff auf das, was alles schon mal war oder nicht war. Die Gedanken sind frei. Es soll keine „Minenfelder“ aus der Vergangenheit geben.

Und aus diesem Engagement der Ad-hoc-Gruppe Stadtentwicklung soll zunächst keine finanzielle Beanspruchung von städtischen Mitteln erwachsen.
Erst dann, wenn die ad-hoc-Gruppe mit ihrer gedanklichen Vorarbeit zur Anregung von konkreten Projekten kommt, verursacht deren Umsetzung ggfs. Kosten.

Unter anderem werden folgende Aspekte diskutiert und in einem späteren öffentlichen Workshop vertieft:

  • Einkaufsmöglichkeiten/Einzelhandelsberatung
  • Einkehrmöglichkeiten/Gastronomieberatung
  • Besondere Einrichtungen und Attraktionen (Nutzungskonzepte u.a.)
  • Städtebauliche Gestaltung und Verschönerung,
  • Leerstandsmanagement
  • Event-Marketing (Feste, Veranstaltungen und Freizeitangebote)
  • Verkehrswege/Radwege, Parkmöglichkeiten
  • Werbung/PR für Annweiler
  • Information und Kommunikation im Internet:
    Was kann getan werden, damit sich die Annweiler Bevölkerung mit den Zielen einer ganzheitlichen Stadtentwicklung identifiziert.

Die Ad-hoc-Gruppe meint:
Professionelle Stadtentwicklung in einem institutionalisierten Rahmen ist nötig. Ehrenamtliches Engagement alleine reicht auf Dauer nicht aus.
Insbesondere wird es bei der Umsetzung von konkreten Projekten ohne einen hauptamtlichen „Geschäftsführer“ dauerhaft nicht gehen.

Das Vereinsrecht gem. BGB §26ff bietet genügend Flexibilität und Gestaltungsspielraum, um auch eine professionelle Stadtentwicklung mit einem hauptamtlichen „Geschäftsführer“ organisatorisch zu verfassen.

Die Ad-hoc-Gruppe strebt daher mittelfristig die Gründung eines
„Vereins für Stadtentwicklung in Annweiler“ mit breiter Verankerung in der Bevölkerung an.
>>> Was meinen Sie dazu?

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